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Marktüberblick Windenergie

05.07.2016 | id:5831883

Marktüberblick Windenergie in Deutschland
Der deutsche Markt für Windenergieanlagen an Land erzielte 2015 mit 3.700 MW installierter Leistung trotz eines Marktrückgangs von über 1.000 Megawatt sein zweitstärkstes Ergebnis. Doch die Vorschläge zum Wechsel von Festpreisvergütung zu wettbewerblichen Ausschreibungen und Mengensteuerung mit eng begrenztem Volumen verunsicherten die Branche.

Auf See gingen nach zuletzt etwa 500 MW in dem außerordentlichen Jahr 2015 Windenergieanlagen mit fast 2.300 MW installierter Leistung neu ans Netz. Den ungewöhnlich hohen Zubau auf See wertet die Windbranche allerdings als Ausnahmeerscheinung. Grund dafür war die Problematik der Fertigstellung der Offshore-Netzanschlüsse seit dem Jahr 2013, die sich erst 2015 lösen konnten. Der Grundstein für einen nachhaltigen Heimatmarkt legt die EEG-Novelle. Auch hier verunsicherten wenig ambitionierte Vorschläge die Windindustrie.

Marktüberblick Windenergie weltweit
Weltweit wurden im Jahr 2015 Windenergieanlagen mit etwa 63.000 Megawatt installiert, davon knapp 3.400 Megawatt auf See. Das entspricht einem deutlichen Marktwachstum von etwa 22 Prozent und einem Investitionsvolumen in Windenergieanlagen von etwa 60 Milliarden Euro. Gut 20 Prozent davon wurden von Herstellern aus Deutschland erwirtschaftet. Mit 30.700 Megawatt Leistung neu installierter Windenergieanlagen war China im Jahr 2015 wieder mit Abstand der größte Markt. Nach knapp 5.000 Megawatt in 2014 ist der US-Markt im Jahr 2015 auf knapp 8.600 Megawatt gewachsen. Nach Brancheneinschätzungen wird der Weltmarkt insgesamt in 2016 auf 55.000 bis 60.000 Megawatt leicht zurückgehen, über 2.000 Megawatt davon auf See. Da Märkte rund um Europa wachsen, sind die Aussichten für die deutsche Windindustrie trotz leicheten Weltmarktrückgangs moderat positiv. Für die Folgejahre rechnen Hersteller mit Wachstumsraten von jährlich bis zu fünf Prozent bis Ende des Jahrzehnts.

Neben einem kontinuierlichen Zubau von jährlich etwas über 10.000 Megawatt in Europa mit konstantem Offshore-Anteil von 20-30 Prozent und einem wieder erstarktem Markt in Nordamerika in einer Größenordnung von ebenfalls bis zu 10.000 Megawatt jährlich sowie einem kontinuierlich Zubau in Asien in einer Größenordnung von bis zu 30.000 Megawatt jährlich treten stark wachsende Märkte in Südamerika und Afrika. Ende 2015 kann damit eine Flotte von Windenergieanlagen mit deutlich über 490.000 weltweit installiert sein, die bis Ende des Jahrzehnt auf über 700.000 Megawatt anwächst. Windenergie erreicht damit nicht nur weltweit den größten Anteil an den Neuinstallationen von Kraftwerken, sondern wird auch ein gigantischer Markt für Service, Wartung und andere Industriedienstleistungen sein. China kam auf 23.350 Megawatt, der US-Markt lag bei 4.850 Megawatt. Aufgrund positiver Entwicklungen in für Deutschland wichtigen Märkten wie der Türkei, Südafrika, Kanada, Mexiko und Südamerika bleiben die Prognosen für den Weltmarkt mit Wachstum im Bereich von fünf bis zehn Prozent insgesamt etwas moderater aber optimistisch.
 

Der deutsche Markt für Windenergieanlagen verzeichnete 2014 an Land wie auf See ein deutliches Wachstum. Mit einer Neuinstallation von etwa 4.750 Megawatt gingen an Land 58 Prozent mehr Leistung ans Netz als im Vorjahr, mit knapp 530 Megawatt auf See sogar mehr als doppelt so viel. An Land wird für 2015 in Deutschland ein ähnlich starker Zubau erwartet. Auf See aufgrund der zahlreichen im Bau weit fortgeschrittenen Projekte sogar bis zu 2.000 Megawatt. Zum Ende 2014 standen Offshore-Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von gut 1.300 Megawatt und 220 Fundamente für weitere Kapazitäten in einer Größenordnung von 900 Megawatt zur Fertigstellung und zum Netzanschluss bereit.

Ein Grund für weitere Finanzierungszusagen auf See ist sicher das Inkrafttreten des novellierten EEG im August 2014, das bereits enorme Investitionen anstoßen konnte. Weltweit wurden 2014 etwa 51.500 Megawatt installiert (1.725 Megawatt davon auf See) – das waren 44 Prozent mehr als im Vorjahr. Das entspricht einem Investitionsvolumen in der  herstellenden Windindustrie von etwa 50 Milliarden Euro. Gut 20 Prozent davon wurden von Herstellern aus Deutschland erwirtschaftet. China kam auf 23.350 Megawatt, der US-Markt lag bei 4.850 Megawatt. Aufgrund positiver Entwicklungen in für Deutschland wichtigen Märkten wie der Türkei, Südafrika, Kanada, Mexiko und Südamerika bleiben die Prognosen für den Weltmarkt mit Wachstum im Bereich von fünf bis zehn Prozent insgesamt etwas moderater aber optimistisch.

Der deutsche Markt für Windenergieanlagen verzeichnete 2014 an Land wie auf See ein deutliches Wachstum. Mit einer Neuinstallation von etwa 4.750 Megawatt gingen an Land 58 Prozent mehr Leistung ans Netz als im Vorjahr, mit knapp 530 Megawatt auf See sogar mehr als doppelt so viel. An Land wird für 2015 in Deutschland ein ähnlich starker Zubau erwartet. Auf See aufgrund der zahlreichen im Bau weit fortgeschrittenen Projekte sogar bis zu 2.000 Megawatt. Zum Ende 2014 standen Offshore-Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von gut 1.300 Megawatt und 220 Fundamente für weitere Kapazitäten in einer Größenordnung von 900 Megawatt zur Fertigstellung und zum Netzanschluss bereit.

Ein Grund für weitere Finanzierungszusagen auf See ist sicher das Inkrafttreten des novellierten EEG im August 2014, das bereits enorme Investitionen anstoßen konnte. Weltweit wurden 2014 etwa 51.500 Megawatt installiert (1.725 Megawatt davon auf See) – das waren 44 Prozent mehr als im Vorjahr. Das entspricht einem Investitionsvolumen in der  herstellenden Windindustrie von etwa 50 Milliarden Euro. Gut 20 Prozent davon wurden von Herstellern aus Deutschland erwirtschaftet. China kam auf 23.350 Megawatt, der US-Markt lag bei 4.850 Megawatt. Aufgrund positiver Entwicklungen in für Deutschland wichtigen Märkten wie der Türkei, Südafrika, Kanada, Mexiko und Südamerika bleiben die Prognosen für den Weltmarkt mit Wachstum im Bereich von fünf bis zehn Prozent insgesamt etwas moderater aber optimistisch.

Der deutsche Markt für Windenergieanlagen verzeichnete 2014 an Land wie auf See ein deutliches Wachstum. Mit einer Neuinstallation von etwa 4.750 Megawatt gingen an Land 58 Prozent mehr Leistung ans Netz als im Vorjahr, mit knapp 530 Megawatt auf See sogar mehr als doppelt so viel. An Land wird für 2015 in Deutschland ein ähnlich starker Zubau erwartet. Auf See aufgrund der zahlreichen im Bau weit fortgeschrittenen Projekte sogar bis zu 2.000 Megawatt. Zum Ende 2014 standen Offshore-Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von gut 1.300 Megawatt und 220 Fundamente für weitere Kapazitäten in einer Größenordnung von 900 Megawatt zur Fertigstellung und zum Netzanschluss bereit.

Ein Grund für weitere Finanzierungszusagen auf See ist sicher das Inkrafttreten des novellierten EEG im August 2014, das bereits enorme Investitionen anstoßen konnte. Weltweit wurden 2014 etwa 51.500 Megawatt installiert (1.725 Megawatt davon auf See) – das waren 44 Prozent mehr als im Vorjahr. Das entspricht einem Investitionsvolumen in der  herstellenden Windindustrie von etwa 50 Milliarden Euro. Gut 20 Prozent davon wurden von Herstellern aus Deutschland erwirtschaftet. China kam auf 23.350 Megawatt, der US-Markt lag bei 4.850 Megawatt. Aufgrund positiver Entwicklungen in für Deutschland wichtigen Märkten wie der Türkei, Südafrika, Kanada, Mexiko und Südamerika bleiben die Prognosen für den Weltmarkt mit Wachstum im Bereich von fünf bis zehn Prozent insgesamt etwas moderater aber optimistisch.

Bildquelle : Nordex

Schiel, Johannes
Schiel, Johannes
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